Si­cher leben in Moers:

Ge­mein­sam, ge­recht, vor­aus­schau­end.

Si­cher­heit ist für uns Grüne mehr als nur Po­li­zei und Ka­me­ras. Wir wol­len ein Moers, in dem sich alle si­cher und wohl füh­len – egal wie sie aus­se­hen, woher sie kom­men, wie alt sie sind oder ob sie al­lei­ne un­ter­wegs sind. Echte Si­cher­heit wächst aus guter Nach­bar­schaft, so­zi­a­len Chan­cen, klu­ger Stadt­pla­nung und Prä­ven­ti­on, die wirkt. Wir schau­en nicht nur auf Sym­pto­me, son­dern pa­cken Pro­ble­me an der Wur­zel an.

Star­kes Mit­ein­an­der = Si­che­res Moers

Wo Men­schen Per­spek­ti­ven haben und für­ein­an­der da sind, ent­steht Si­cher­heit ganz von selbst. Des­halb:

  • Ju­gend stär­ken: Mehr an­spre­chen­de und ab­wechs­lungs­rei­che Frei­zeit­an­ge­bo­te in Kul­tur, Sport und Ju­gend­zen­tren. Junge Leute brau­chen Chan­cen, nicht den Weg ins Ab­seits.
  • Hilfe vor Ort: Street­wor­ker*in­nen und So­zi­a­l­a­r­bei­ter*in­nen leis­ten wert­vol­le Ar­beit. Sie brau­chen mehr Leute und si­che­re Fi­nan­zie­rung, be­son­ders da, wo es schwie­rig ist. Sie hel­fen di­rekt und ent­schär­fen Kon­flik­te früh­zei­tig.
  • De­mo­kra­tie leben: Die Fach­stel­le für De­mo­kra­tie ist ab­so­lut wich­tig – gegen Hass, Hetze und Aus­gren­zung. Wir ste­hen da­hin­ter und wol­len sie wei­ter stär­ken!

Auf­ein­an­der ach­ten, für­ein­an­der da sein  

Gute Nach­bar­schaft ist Gold wert für ein si­che­res Moers, denn wo man sich kennt, hilft man sich.

  • Netz­wer­ke för­dern: Wir un­ter­stüt­zen Nach­bar­schaft­si­n­i­tia­ti­ven und Pa­ten­schaf­ten. Ge­mein­sam sind wir stär­ker gegen Un­si­cher­heit und Ein­sam­keit.
  • Schutz für Frau­en und Kin­der: Null To­le­ranz bei häus­li­cher Ge­walt! Mehr Un­ter­stüt­zung für Frau­en­häu­ser, Be­ra­tungs­stel­len und enge Zu­sam­me­n­a­r­beit von Po­li­zei, Ju­gend­amt & Co. Und Auf­klä­rung und Prä­ven­ti­on über­all – damit Be­trof­fe­ne Hilfe fin­den.
  • Si­cher und sicht­bar: auch für FLIN­TA-Per­so­nen – Alle Men­schen haben das Recht auf Schutz und Teil­ha­be, un­ab­hän­gig von Ge­schlecht oder Iden­ti­tät. Wir set­zen uns dafür ein, dass auch Frau­en, Les­ben, in­ter­ge­schlecht­li­che, nicht-bi­näre, trans und agen­der Per­so­nen (kurz: FLIN­TA) si­che­re Rü­ck­zugs­or­te und pas­sen­de Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te fin­den – ge­ra­de wenn sie von Woh­nungs­lo­sig­keit oder Ge­walt be­trof­fen sind. Wir wol­len, dass nie­mand über­se­hen oder aus­ge­schlos­sen wird.
  • Hilfe statt Aus­gren­zung für Sucht­kran­ke: Bes­se­re Un­ter­stüt­zung durch nied­rig­schwel­li­ge An­ge­bo­te, me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung und Be­ra­tung. Das hilft den Be­trof­fe­nen und macht öf­fent­li­che Räume für alle wie­der an­ge­neh­mer. Hilfe und Schutz ge­hö­ren zu­sam­men!

Wohl­füh­len statt Angst: Un­se­re Plät­ze und Wege  

Dunk­le Ecken? Ver­wahr­los­te Plät­ze? Müs­sen nicht sein! In­tel­li­gen­te Be­leuch­tung sorgt für Si­cher­heit, ohne die Um­welt un­nö­tig zu be­las­ten– smart, ener­gie­spa­rend und gut für den Bio­rhyth­mus. Wir ma­chen un­über­sicht­li­che Orte hel­ler, of­fe­ner und ein­la­den­der. Wo Men­schen sich gerne auf­hal­ten, wird’s au­to­ma­tisch si­che­rer.

Doch gute Orte ent­ste­hen nicht al­lein: Stadt, Po­li­zei und so­zi­a­le Trä­ger müs­sen eng zu­sam­me­n­a­r­bei­ten. Wir set­zen auf re­gel­mä­ßi­gen Aus­tausch, sicht­ba­re Prä­senz und ge­mein­sa­me Lö­sun­gen – das ist der Schlüs­sel. Echte Si­cher­heit ent­steht durch kluge Struk­tu­ren und star­ke Ge­mein­schaft.

Si­cher ans Ziel: Zu Fuß, mit Rad & Co.

Be­son­ders Kin­der und Äl­te­re brau­chen Schutz im Ver­kehr.  Si­che­re Schul­we­ge sind Pflicht! Tempo 30, si­che­re Am­peln, Ze­bra­strei­fen – un­se­re Kin­der müs­sen si­cher an­kom­men! Wir brau­chen brei­te Wege, si­che­re Kreu­zun­gen und null To­le­ranz für Falsch­par­ker*in­nen, die an­de­re ge­fähr­den. Wer kli­maf­reund­lich un­ter­wegs ist, muss si­cher an­kom­men. Schluss mit Ra­se­rei in Wohn­ge­bie­ten! Wir for­dern mehr Kon­trol­len, Blit­zer an Ge­fah­renstel­len und bau­li­che Maß­nah­men zur Ver­kehrs­be­ru­hi­gung.

Si­cher im Netz: Wis­sen schützt!

Die di­gi­ta­le Welt hat auch Schat­ten­sei­ten. Wir brau­chen Auf­klä­rung für alle, wie gute Info-An­ge­bo­te gegen Be­trug, Da­ten­klau und Hass im Netz – für jedes Alter. Ge­ziel­te Schu­lun­gen gegen Phi­shing, Te­le­fon-Tricks und Fake News schüt­zen auch Se­ni­o­r*in­nen. Das Netz ist kein rechts­frei­er Raum  – stop­pen wir Hass und Hetze! Wir un­ter­stüt­zen Pro­gram­me gegen di­gi­ta­le Ge­walt und Des­in­for­ma­ti­on.

Kli­ma­schutz ist Si­cher­heits­schutz!

Die Kli­ma­kri­se be­droht auch un­se­re Si­cher­heit. Moers wird wet­ter­fest. Wir pla­nen kli­ma­re­si­li­ent  – mit was­ser­durch­läs­si­gen Böden, Ent­sie­ge­lung, Hoch­was­ser­schutz und viel Grün gegen Star­k­re­gen und Hitze. Hitze-Hot­s­pots küh­len wir ge­zielt ab. Wir müs­sen vor­be­rei­tet sein für den Ernst­fall. Des­halb brau­chen wir mo­der­ne Ka­ta­s­tro­phen­schutz­plä­ne, die je­de*r kennt und ver­steht.

Unser Si­cher­heits­ver­spre­chen: Ge­recht, nach­hal­tig, mensch­lich. 

Wir wol­len ein Moers, das Si­cher­heit durch Ver­ant­wor­tung und Mit­ein­an­der schafft, nicht durch Kon­trol­le. Eine Stadt, in der alle angst­frei leben kön­nen.

Denn: 
Si­cher­heit ent­steht nicht durch Über­wa­chung – son­dern durch ein star­kes Mit­ein­an­der und kluge Vor­sor­ge.