Mitten in der Stadt, unter freiem Himmel und mit sechs Bands auf der Open-Air-Bühne ging MACH MAL LAUT in die dritte Runde. Abwechslungsreiche Sounds, gute Stimmung und viele junge Menschen haben für Festivalfeeling in Moers gesorgt.
Beim Tag der Landwirtschaft auf dem Kastellplatz gab es für Groß und Klein viel zu entdecken. Zwischen historischen Traktoren, modernen Landmaschinen und zahlreichen Mitmachangeboten wurde die Landwirtschaft unserer Region auf ganz unterschiedliche Weise erlebbar.
Besonders schön war der direkte Austausch mit den Landwirtinnen und Landwirten aus dem Kreis Wesel. Sie haben Einblicke in ihre tägliche Arbeit gegeben, Fragen beantwortet und gezeigt, wie viel Wissen, Erfahrung und Verantwortung hinter der Erzeugung unserer Lebensmittel steckt.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in Moers kritisiert die geplante Schaffung einer vierten Dezernentenstelle im Rahmen des Stellenplans 2026. Angesichts der angespannten Haushaltslage und eines Defizits in Millionenhöhe halten die Grünen eine Ausweitung der Verwaltungsspitze für das falsche Signal.
Die Stadt Moers steht wahrscheinlich vor der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes und muss in den kommenden Jahren erhebliche finanzielle Herausforderungen bewältigen. Umso unverständlicher ist aus Sicht der Grünen, dass ausgerechnet jetzt eine zusätzliche Führungsstelle geschaffen werden soll.
„Während die Stadt nach Einsparmöglichkeiten sucht und die Bürgerinnen und Bürger weitere Belastungen fürchten müssen, passt eine zusätzliche Dezernentenstelle überhaupt nicht in die Zeit“, erklären die Fraktionssprecher Gudrun Tersteegen und Christopher Schmidtke.
Sehr geehrte Damen und Herren,
der im Rahmen der Haushaltsberatungen 2026 ebenfalls zu beschließende Stellenplan sieht die Einrichtung einer vierten Dezernentenstelle vor. Den vorliegenden Unterlagen sind zwar Kosten für die Schaffung dieser Stelle zu entnehmen, jedoch ist davon auszugehen, dass hierbei lediglich die Personalkosten der Stelleninhaberin bzw. des Stelleninhabers berücksichtigt wurden.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Moers hat eine Anfrage zur Umsetzung von sogenanntem „Energy Sharing“ gestellt. Hintergrund ist die zum 1. Juni 2026 in Kraft getretene Möglichkeit, Strom aus erneuerbaren Energien gemeinschaftlich über das öffentliche Verteilnetz zu nutzen.
Beim Energy Sharing können Bürgerinnen und Bürger Strom aus Photovoltaik- oder anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen nicht nur selbst verbrauchen, sondern innerhalb einer Gemeinschaft auch anderen Haushalten zur Verfügung stellen. Die Grünen sehen darin eine wichtige Chance für die lokale Energiewende, die Stärkung von Bürgerenergieprojekten und eine bessere Nutzung regional erzeugter Energie.
„Energy Sharing kann dazu beitragen, die Energiewende stärker in die Hände der Menschen vor Ort zu legen. Wer gemeinsam erneuerbare Energie erzeugt, soll davon auch gemeinsam profitieren können. Uns interessiert deshalb, wie gut Moers auf diese neue Möglichkeit vorbereitet ist und welche Hürden noch bestehen“, erklärt Joe Kunze, Mitglied der Grünen Ratsfraktion.
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Zupancic,
sehr geehrte Damen und Herren,
mit Ablauf der Umsetzungsfrist zum 1. Juni 2026 ermöglicht das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Umsetzung von Energy Sharing. Darunter wird die gemeinsame Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien-Anlagen bezeichnet, der nicht im selben Haus erzeugt und verbraucht, sondern über das lokale Verteilnetz anderen Netznutzenden zur Verfügung gestellt wird.
In vielen Kommunen bestehen dazu noch praktische Herausforderungen in der Umsetzung. So ist sowohl für Sharing-Lieferant als auch für Sharing-Abnehmer ein intelligentes Messsystem („Smart Meter“) notwendig. Darüber hinaus sind zur Abwicklung des Energy Sharings auch der lokale Verteilnetzbetreiber einzubeziehen sowie ein Reststromlieferant zu finden.
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