In­te­gra­ti­on & Zu­sam­men­le­ben:

Bunt, fair und ge­mein­sam stark!

Moers bleibt so­li­da­risch, offen und mensch­lich.

Moers ist Viel­falt – und das schon seit Ewig­kei­ten!
Men­schen aus aller Welt, mit un­ter­schied­li­chen Kul­tu­ren, Re­li­gi­o­nen und Le­bens­we­gen sind hier zu­hau­se. Und hey, das Zu­sam­men­le­ben klappt oft bes­ser, als man­che den­ken! Für uns Grüne ist Viel­falt kein Pro­blem, son­dern eine echte Stär­ke. Aber klar, sie braucht gute Be­din­gun­gen: faire Chan­cen für alle und eine klare An­sa­ge gegen Aus­gren­zung.

Wir ste­hen für ein Moers, das In­te­gra­ti­on als Team-Auf­ga­be sieht – mit Re­spekt, Mensch­lich­keit und ganz kon­kre­ten An­ge­bo­ten.

Zu­sam­men schaf­fen wir das!  

In­te­gra­ti­on ist Teamsport! Stadt­ver­wal­tung, Kitas, Schu­len, Ver­ei­ne, Fir­men und en­ga­gier­te In­itia­ti­ven – alle müs­sen an einem Strang zie­hen. Wir sor­gen dafür, dass die­ses Netz­werk gut funk­tio­niert, sich aus­tauscht und un­ter­stützt wird. Denn nur so krie­gen wir echte In­te­gra­ti­on hin. 

Super Bei­spie­le wie das Stadt­teil­bü­ro Neu-Meer­beck zei­gen, wie's geht: Hilfe ohne Hür­den, star­ke Nach­bar­schaft und För­de­rung di­rekt vor Ort. Die­ses Er­folgs­mo­dell wol­len wir auf an­de­re Stadt­tei­le aus­wei­ten und fest ver­an­kern.

An­kom­men mit Würde – statt Not­lö­sun­gen in Turn­hal­len.

Wer neu nach Moers kommt, braucht vor allem eins: ein si­che­res und men­schen­wür­di­ges Zu­hau­se. Un­ter­brin­gung in Turn­hal­len – wie an der Kir­sche­n­al­lee – darf nur eine Not­lö­sung sein! Sie be­las­tet Ge­flüch­te­te stark und nimmt gleich­zei­tig Schul- und Ver­einss­port wich­ti­ge Räume. So kann In­te­gra­ti­on nicht ge­lin­gen. 

Wir set­zen uns für Un­ter­künf­te im ge­sam­ten Stadt­ge­biet ein, die Pri­vat­sphä­re bie­ten und Teil­ha­be er­mög­li­chen. Der ge­plan­te Neu­bau in Schwaf­heim darf nicht län­ger auf­ge­scho­ben wer­den! Dass es bes­ser geht, zei­gen Bei­spie­le wie in Ge­nend: Gute Wohn­be­din­gun­gen und pas­sen­de In­fra­s­truk­tur schaf­fen echte Chan­cen für ein gutes Mit­ein­an­der. Und klar ist auch: Wer trau­ma­ti­sche Er­fah­run­gen ge­macht hat, braucht psy­cho­lo­gi­sche Un­ter­stüt­zung – das muss mit­ge­dacht wer­den.

Mit­ein­an­der reden, von­ein­an­der ler­nen.

In­te­gra­ti­on pas­siert nicht von oben herab, son­dern auf Au­gen­hö­he. Wir wol­len mehr of­fe­ne Treff­punk­te, ge­mein­sa­me Pro­jek­te und Feste, wo sich Men­schen mit und ohne Mi­gra­ti­ons­ge­schich­te ein­fach ken­nen­ler­nen. Ob beim Stadt­teil­fest, im Sport­ver­ein oder beim Gärt­nern im Ge­mein­schafts­gar­ten – wo Men­schen sich be­geg­nen, wächst Ver­trau­en. Lasst uns mehr Brü­cken bauen!

Bil­dung öff­net Türen – für jede Ge­ne­ra­ti­on!

Bil­dung ist der Schlüs­sel, um mitz­u­ma­chen – egal, ob du ge­ra­de erst nach Moers ge­kom­men bist oder schon in der zwei­ten oder drit­ten Ge­ne­ra­ti­on hier lebst. Des­halb for­dern wir:

  • Kos­ten­lo­se Sprach­kur­se – die leicht zu fin­den sind – für Er­wach­se­ne.
  • Frühe Sprach­för­de­rung in Kitas und Schu­len – da fängt's an!
  • Gute Un­ter­stüt­zung beim Start in Aus­bil­dung und Job – mit Men­to­ring, Work­shops und ohne Dis­kri­mi­nie­rung.
  • Schluss mit Nach­tei­len im Bil­dungs­sys­tem auf­grund der Her­kunft! Wer Bil­dung will, muss sie fair ge­stal­ten. Kein Kind darf zu­rück­blei­ben – egal, wel­che Na­ti­o­na­li­tät, wie viel Geld die El­tern haben oder wel­che Spra­che zu­hau­se ge­spro­chen wird.

Sport ver­bin­det – Dafür schaf­fen wir Raum!

Sport ist wich­tig – er bringt Men­schen zu­sam­men, egal wel­che Spra­che sie spre­chen oder woher sie kom­men. Wir un­ter­stüt­zen Ver­ei­ne, die tolle in­te­gra­ti­ve An­ge­bo­te für alle ma­chen. Aber: Sport braucht Platz! Wenn Turn­hal­len zu Not­un­ter­künf­ten wer­den, fehlt die­ser Platz für Be­we­gung und Ge­mein­schaft. Wir brau­chen faire, dau­e­r­haf­te Lö­sun­gen, damit der Sport seine ver­bin­den­de Kraft voll aus­spie­len kann.

Rein in den Job: Chan­cen statt Hür­den!

Viele wol­len ar­bei­ten – dür­fen aber nicht. Das ist doch ver­rückt, so­zi­al und wirt­schaft­lich! Wir for­dern des­halb:

  • We­ni­ger Bü­ro­kra­tie-Wahn­sinn bei der Ar­beits­auf­nah­me.
  • Schnel­le­re An­er­ken­nung von Ab­sch­lüs­sen aus dem Aus­land.
  • Mehr Zu­sam­me­n­a­r­beit mit den Fir­men hier vor Ort, um Ta­len­te zu ent­de­cken und zu för­dern. Ganz ein­fach: Wer ar­bei­ten kann, soll auch dür­fen!

Deine Stim­me zählt: Mehr Mit­be­stim­mung!

In­te­gra­ti­on heißt auch: mit­re­den und mit­ent­schei­den kön­nen! Men­schen mit Mi­gra­ti­ons­ge­schich­te sind in der Po­li­tik oft un­ter­re­prä­sen­tiert. Das wol­len wir än­dern! Der In­te­gra­ti­ons­aus­schuss braucht neue, of­fe­ne For­ma­te und muss auch für junge Leute at­trak­tiv sein. Un­se­re Vi­si­on: Ein Moers, das alle mit­ge­stal­ten – egal, woher sie oder ihre Fa­mi­li­en kom­men.

Klare Kante gegen Aus­gren­zung!

Of­fen­heit fällt nicht vom Him­mel. Wir ma­chen uns stark für Auf­klä­rung gegen Vor­ur­tei­le und kämp­fen kon­se­quent gegen jede Form von Dis­kri­mi­nie­rung – in der Schu­le, im Job, bei der Woh­nungs­su­che, über­all. Je­de*r hat das Recht, ohne Angst und Aus­gren­zung zu leben! Die Fach­stel­le für De­mo­kra­tie und alle Be­ra­tungs­stel­len brau­chen dafür star­ke Un­ter­stüt­zung – nicht nur warme Worte, son­dern auch Geld und Per­so­nal.

Mehr Ein­satz für In­te­gra­ti­on: So­zi­a­l­a­r­beit stär­ken.

Gute In­te­gra­ti­on braucht en­ga­gier­te Men­schen.


Des­halb for­dern wir:
Stär­kung des Eh­ren­am­tes und mehr So­zi­a­l­a­r­bei­ter*in­nen di­rekt in den Stadt­tei­len.

  • Leicht er­reich­ba­re An­sprech­per­so­nen, die Ver­trau­en auf­bau­en und hel­fen.
  • Mehr Raum für per­sön­li­che Ge­schich­ten – z.B. in Schu­len oder Ausstel­lun­gen, um Fluch­t­ur­sa­chen zu ver­ste­hen. So schaf­fen wir nicht nur Wis­sen, son­dern ehr­li­ches Ver­ständ­nis und Mit­ge­fühl.