1. September 2026 Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Der heutige Antikriegstag erinnert uns an die Millionen Menschen, die durch Krieg, Verfolgung und die nationalsozialistische Gewaltherrschaft ihr Leben verloren haben.
Dass wir in Deutschland und großen Teilen Europas über viele Jahrzehnte in Frieden und Freiheit leben konnten, ist keine Selbstverständlichkeit. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führt uns schmerzhaft vor Augen, wie verletzlich Frieden in Europa ist.
Nie wieder bedeutet deshalb auch, unsere Demokratie zu schützen und zu verteidigen. Denn Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt davon, dass Menschen für Freiheit, Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und ein friedliches Zusammenleben einstehen.
Gerade mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Deutschland bekommt diese Verantwortung besondere Aktualität. Wenn in den kommenden Wochen über die politische Zukunft mehrerer Bundesländer entschieden wird, geht es auch darum, welche Werte unsere Gesellschaft tragen sollen.
Unsere Geschichte verpflichtet uns, aufmerksam zu bleiben, wenn Menschen ausgegrenzt, demokratische Institutionen infrage gestellt oder Hass und menschenfeindliche Ideologien wieder gesellschaftsfähig gemacht werden sollen.
Demokratie lebt von Beteiligung. Von Haltung. Und davon, dass wir sie gemeinsam verteidigen!
Nie wieder Krieg. Nie wieder Faschismus.
Für Frieden. Für Freiheit. Für Demokratie.