Demokratie braucht mehr Miteinander

26. Oktober 2026

Wie kommen wir wieder besser miteinander ins Gespräch? Wie begegnen wir dem Rechtsruck? Und wie bleiben wir dabei zuversichtlich?

Darüber haben wir heute Abend mit Katharina Dröge, Dennis Helmich und Christian Pelikan in Moers gesprochen. Über 100 Menschen aus Moers und weit über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus haben ihre Fragen gestellt, von ihren Erfahrungen berichtet und eigene Ideen eingebracht.

Ein Satz ist besonders hängen geblieben: Politik darf nicht nur aus Fachgesprächen bestehen. Wir müssen miteinander reden, zuhören und uns auch mal ohne fertige Antworten begegnen. Vertrauen entsteht nicht auf dem Papier, sondern im direkten Kontakt. 

Auch die Erfahrungen mit der Ampel und die Frage, was aus dieser Zeit bleibt, wurden offen angesprochen. Dabei ging es darum, warum so viel über das gesprochen wird, was nicht funktioniert hat, und so wenig über Dinge wie das 9-Euro-Ticket. Denn auch Erfolge gehören zur politischen Bilanz: Sie dürfen als Erfolge benannt und gewürdigt werden.

Der Blick ging außerdem nach Brasilien und Serbien. Dort zeigt sich: Politische Entwicklungen sind nicht für immer festgelegt. Demokratie bleibt aber nicht von allein stark. Sie braucht Menschen, die sich einmischen und zusammenhalten.

Es gibt viel zu tun. Und es lohnt sich, gemeinsam dranzubleiben. 

Danke an alle, die dabei waren, gefragt, widersprochen und mitdiskutiert haben!