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Die Krise bewältigen: Moers braucht eine Task Force Corona

Schule, Dienstleistung, Handel, Kultur und Sport … Corona organisiert den Alltag in Moers.

02. Apr. 2020 –

Die nächsten zwei Wochen werden die ersten Weichen gestellt werden müssen, wie es in Moers weitergehen soll. Der Schutz unserer Mitbürger*innen hat dabei absoluten Vorrang.

„Im Prinzip braucht es in Moers dafür eine Art Task Force, eine Leitstelle Corona, bei der die Fäden des regelmäßigen Informationsaustausches zwischen allen relevanten Akteurinnen und Akteuren zusammenlaufen. In dieser Task Force müssen wir schneller und besser über aktuelle Fallzahlen informiert werden. Die Infektionszahlen ziehen nahezu täglich neue Handlungsnotwendigkeiten für die unterschiedlichsten Verantwortungsbereiche nach sich. Da geht es zwar in erster Linie um den Schutz der Gesundheit, aber eben auch um unser gesellschaftliches Zusammenleben in Zukunft.“, fordert der Fraktionsvorsitzende Christopher Schmidtke.

„Ich möchte daran erinnern, dass wir während der Flüchtlingswelle 2015 mit einem ähnlichen Kreis, bestehend aus Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung, Einrichtungen und Initiativen, wirkungsvoll gute Arbeit geleistet. Das hat uns damals in der Ausnahmesituation in der Stadt und den Menschen sehr geholfen und entfaltet positive Wirkung bis heute. Wir können uns nicht allein auf Land und Bund verlassen!“, so Gudrun Tersteegen.

Wir Grünen fordern, die schrittweise Öffnung von Schulen und Kitas nur und zuallererst abgestimmt mit den Schul- und Einrichtungsleitungen in Moers umzusetzen.  Parallel dazu muss der Schulbusverkehr neben verlässlichen Fahrzeiten, ausreichend Fahrgastkapazitäten auch den Infektionsschutz leisten können. Ob die NIAG dafür der geeignete Partner ist, wird sich beweisen müssen.

Auch der Fach- und Einzelhandel und die Gastronomie könnten schrittweise geöffnet werden, wenn sich Maßnahmen für den Infektionsschutz und Kunden-/Gastzahlen gut steuern lassen. In Moers gibt es bereits gute Beispiele, wo das gelingt und die wir uns zum Vorbild nehmen können.

Wo es nicht gelingt, ist auf dem uns liebgewonnenen weiterhin trubeligen Wochenmarkt  …. Der wiederum zeigt, wie sinnvoll es wäre, in Moers über eine Mundschutzpflicht in der Öffentlichkeit nachzudenken.

Was ist mit dem moersfestival? Angesichts der Reise- und Versammlungsverbote braucht es ein neues Veranstaltungsformat, oder gibt es einen Rettungsschirm?

Was ist mit unseren Sportvereinen und Sportstätten? Was muss und was kann warten? Hat sich unser Stadt- Sportverband mit dem Thema „Öffnung“ schon beschäftigt? Werden Vereine unterstützt?

Viele offene Fragen: Je größer der Kreis der Fachleute, die mitsprechen können umso besser; je früher der Informationsaustausch stattfindet umso wertvoller.

Bündnis 90/Die Grünen Moers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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