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Moerser Grüne drängen auf politische Initiative für Blumen und Bienen

„Alles hängt mit Allem zusammen.“

22. Nov. 2017 –

Die Ursachen für den dramatischen Rückgang von Bienen und bestäubenden Insekten und damit die Auswirkung auf unser Ökosystem sind vielfältig,aber dürfen keineswegs der Grund dafür sein, jeweils den anderen die Schuld und die Lösung des Problems in die Schuhe zu schieben.

Hier sind wir alle gefragt und zwar sofort: Lokalpolitik und Bürgerin und Bürger. Lasst uns das nicht auf die lange Bank schieben undklein diskutieren. Für die anstehenden Flächenverbräuche durch EDEKA und Bethanien müssen wir uns sofort über Ersatzflächen austauschen, die ausgleichende Funktionen für das Stadtklima, Gehölze, Wiesen und Tiere erfüllen. Falls in immer mehr Wohngebieten pflegeleichte Schotter- und Pflastergarten entstehen, oder Gabionen Hecken ersetzen, muss man auch mal über eine eingreifende Gestaltungssatzung sprechen dürfen. Das ist keine Ökodiktatur, sondern lokalpolitische Verantwortung.   Unser Fachausschuss wird sich damit intensiv beschäftigen müssen.

Zum Glück gibt es viele Bürgerinnen und Bürger (siehe Ausschuss für Bürgeranträge und der wiederbelebte NABU-Ortsverband) die sehen, dass auch private Initiative viel helfen, wenn auch nicht heilen kann. Es gibt viele gute Projekte, Tipps und Initiativen. Wer in seinem (Vor-)Garten oder Blumenkübel, auf der Baumscheibe vor seinem Haus anfangen möchte, dem legen wir z.B. die Internetseite www.bienenretter.de  nahe. Dort sind viele einheimische Blumen- und Gehölzarten aufgelistet, die unsere Umwelt brummen lassen.

Gudrun Tersteegen

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/die Grünen Moers

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